Kurzhaar - Rassen
Glatthaar-Meerschweinchen
Glatthaar ist die bekannteste und älteste Rasse. Es kam im 16. Jahrhundert nach Europa und hat ein kurzes, glattes Fell.
Die Haare sollten dicht sein und eng anliegen,
es hat eine durchschnittliche Länge von ca. 17 bis 18 mm. Der Kopf hat eine runde Nase und der Körper
sollte von den Schultern bis zur
Hüfte gleich breit sein
.

CH-Teddys

Sie sollten ein etwa 6cm langes,
gleichmäßig dichtes Fell haben
(bei Tieren unter fünf Monaten
darf das Fell auch noch etwas kürzer sein).
Sie ähneln stark den US - Teddys haben jedoch ein längeres Fell.
Das Haar ist rauh und sollte vom Körper abstehen. Die Bauchbehaarung
sollte gekräuselt sein.
Einige Zuchttiere haben noch
Krönchen auf dem Kopf, man versucht diese aber zu vermeiden; Rosetten dürfen nicht vorhanden sein Der Kopf sollte breit und möglichst stumpf sein, die Schultern breit.
Die Ohren sollten relatic groß, und leicht hängend sein. Die möglichst großen, glänzenden Augen sollten weit auseinanderliegen.


Englisch Crested
Hier beim „Englisch Crested“,
ist die Krone ebenfalls wie die
Körperfarbe gezeichnet. Sie sollte
also, die Körperfarbe des
Meerschweinchens haben.
Auch hier sollte die Krone oder Rosette gleichmäßig rund und gut zentriert getragen werden.
Bei Zeichnungstieren sollte
auch die Krone die
Zeichnung aufweisen.

Amerikanisch Crested

Hier bei dem „Amerikanisch Crested“,
ist die Krone immer weiß, egal welche Körperfarbe das Tier hat.
Diese große und runde Krone
oder auch Rosette genannt sollte
von der Farbe gleichmäßig
weiß und rund sein.
Sie darf keine andersfarbigen
Haare aufweisen. Es ist nicht einfach schöne Tiere mit gleichmäßiger runder
weißer Krone zu züchten, man braucht hierfür einen guten Zuchtstamm.


Rosetten
Das Rosetten-Meerschweinchen
hat in seiner Fellstruktur Haarwirbel,
die zu Rosetten geformt sind.
Diese sind über den ganzen
Körper verteilt. Die Kämme dazwischen sollen bürstenartig hochstehen.
Bei dem Rassestandard ist eine
ganz bestimmte Anzahl und Anordnung der Rosetten erwünscht:
Vier Rosetten um die Hinterhand herum, vier in einer direkten Linie entlang des Körpers und ein oder zwei Schulterwirbel auf jeder Seite. Es sollten mindestens 8 Rosetten vorhanden sein.
Zudem soll sich das Fell harsch
anfühlen, was erfahrungsgemäß bei Böcken etwas einfacher zu erzielen ist. Die Haarlänge beträgt etwa 3,5 cm. Rosetten-Meerschweinchen nach dem Rassestandard zu züchten ist recht schwierig, da es hier öfters zu so genannten Doppelrosetten (eng zusammenliegende Zentn)
kommt oder die Rosettenanordnung
nicht optimal gelungen ist.

Rex
Das Rex-Meerschweinchen ist ein
Glatthaar-Meerschweinchen,
bei dem das Fell durch Reduktion
des Deckhaares und Veränderungen im Haarschaft wellig und gekräuselt wurde.
Das krause Fell ist ca. 2 cm lang und ist federelastisch. Es sollte sehr dicht und möglichst senkrecht stehen.
Diese Mutation wurde zum ersten Mal 1919 entdeckt. Die heutigen Rex-Meerschweinchen stammen aus einem Wurf, der Mitte der 70er Jahre in England fiel.

US-Teddy
Das Fell soll ca. 2 cm lang und möglichst gleichmäßig in Länge und Dichte sein.
Eine Veränderung im Haarschaft bewirkt, das das Fell gekräuselt und dadurch federelastisch vom Körper absteht. Das Fell von Neugeborenen Teddys liegt
( wie bei Lämmern ) in Wellen.
Die Haarstruktur ist ungefähr mit
8 Monaten “ausgereift”.
Dann ist das Fell erst so plüschig.
Das Rex Meeri ist eine Mutation,
die in England entstanden ist.
Äußerlich ist das Rex kaum vom
Teddy zu unterscheiden.
Sie sind aber von der Genetik völlig unterschiedlich. Verpaart man
Rex x US-Teddy, so entstehen zu 100% Glatthaarige Tiere. Diese sind dann zu 50% Rexträger und zu 50% Teddyträger.

RIDGEBACK

Hier handelt es sich um eine Rasse die noch kaum bekannt ist.
Bisher soll sie nur in den Englichen Rassestantard aufgenommen sein.
Bei dieser Rasse handelt es sich
um ein Glatthaar-Meerschweinchen
das einen möglicht breiten,
langen und geraden Kamm
(wie ein Punker) auf dem Rücken entlang der Wirbelsäule haben sollte. Ridgebacks gab es eigentlich schon immer, sie sind meist aus
Peruaner x Glatthaar oder auch aus
Rosette x Glatthaar Verpaarungen hervorgegangen.
Bei jungen Tieren sieht man kaum einen unterschied zum normalen Glatthaar, da sich der Kamm erst ab der 4-5 Woche aufstellt. Das Babyfell ist zu weich, um genügend Spannung zu erzeugen.



Irish Crested

Wie beim Ridgeback sollte der
Kamm des Irish Crested schön
lang und breit sein.
Er beginnt zwischen den Ohren
entlang der Wirbelsäule bis hin
zu Hinterteil zieht er sich.
Nur zwei parallele Rückenwirbel unterscheiden sich die beiden
Rassen. Diese Wirbel sollten ein gutes ausgeprägtes und klares Zentrum haben.
So wie die Standartrosetten sein sollen An Höhstenpunkt des Rücken
begrenzen sich die zwei Wirbel
gegenseitig. Der Kamm wirkt dadurch höher.Es dürfen außer den zwei Rosetten keine weiteren Unregelmäßigkeiten oder Fellrosetten haben.Das ist bei den Irish Crested sehr wichtig.
Als keinen Fehler werden zwei Wirbel die sich links und rechtes am Hals befinden. Diese nennt man Kiemen.


Curly

Es hat ein leicht lockiges Fell, dass harsch und rau ist.
Diese Kuruhaarrasse sollte man nur mit Curly und Curly verpaaren. Curly´s haben eine dominanten (!) Kraushaarfaktor.
Wir dieser Kraushaarfaktor ver dünnt z.B. durch Einkreuzung mit Glatthaar bleibt er immer vorhanden. Durch einige eingeführte Tiere ist das der Fall.
Das Fell ist sehr Rauh wie bei einem Rauhaardackel und sehen Glatthaarig aus. Dieses neue Kraushaar-Gen traten zum ersten mal in den 80er Jahre auf.
Es war bei den Geschwister Annica und Monica Lundqvist in
Stockholm/ Schweden.
Curly ist englisch und heißt “ gelockt“


Danke für das Foto.
http://www.ralf-paul.de

Somali

So wird diese Rasse in Australien genannt. Dort ist das Somali noch nicht offiziell anerkannt. Hier in Europa noch eher ungekannt. Diese Rasse ist eine Kreuzung aus Rex und Rosette. Man kann auch sagen es ist ein gerextes Rosettenmeerschweinchen.



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