Langhaar - Rassen
Alpaca

Sie sind Peruaner mit Locken, ebenfalls im Standard anerkannt, allerdings nur in den
Farben, in denen auch der Peruaner anerkannt ist. Es gibt immer wieder, wie beim
Peruaner auch, Alpaca mit sogenannten Fehlwirbeln. Dies sind Wirbel, meistens
1 oder 2, die zusätzlich zu den beiden Hüftrosetten vorhanden sind. In den meisten
Fällen sitzen diese zusätzlichen Wirbel seitlich oder mitten auf dem Rücken.
Beim ausgewachsenen Alpaca mit
bodenlangem Fell sind diese Fehlwirbel (FW) meistens nicht mehr zu erkennen.
Allerdings sind Alpacas mit FW auf einer Ausstellung nicht gerne gesehen.
Zur Zucht sind sie trotzdem gut einzusetzen, man sollte jedoch die Jungen mit FW nicht wieder zur Zucht nehmen, sondern nur "einwandfreie"
Jungtiere zur Zucht behalten.
Ursprünglich entstanden sie durch die Verpaarung Peruaner x Texel.



Coronet

Ist ein Sheltie mit einer Krone
(Wirbel oder Rosette) auf der Stirn.
Diese Krone sollte sich im Zentrum eines gedachten Vierecks zwischen den Ohren und
Augen befinden, so groß wie möglich sein, jedoch nur einen stecknadelgroßen
Mittelpunkt haben.


Merino

Sind Coronet mit Locken und ebenfalls mit deren Farben im Standard anerkannt.
Das Schwierigste an guten Merinos
ist die Krone (Rosette auf der Stirn).
Oft sieht man Merinos, deren Krone
"in sich zusammenfällt" und die
Tiere dadurch wie ein Texel
aussehen lassen. Dies ist jedoch nicht erwünscht. Die Krone sollte groß und offen,
mit einem kleinen Zentrum sein.
Sie entstanden ursprünglich aus der Verpaarung Coronet x Texel.


Texel

Sind Shelties mit Locken und ebenfalls in deren Farben im Standard anerkannt.
Die Locken sollten dicht und
weich sein, dabei jedoch eine
gewisse Elastizität aufweisen.
Vor Jahren noch sah man Texel, die das Aussehen von "Staubwedel" hatten.
Dies rührte von den steifen, gelockten Haaren her, die rund um den Körper regelrecht
abstanden. Entstanden ist dies durch die Verpaarung Sheltie x Rex, durch die die
Rasse Texel überhaupt erst entstanden ist.
Im Laufe der Jahre machten sich viele Züchter daran, das Fell der Texel weicher zu bekommen. Mittlerweile kann sich das
Ergebnis sehen lassen.


Peruaner

Es ist bereits eine recht alte
Langhaar-Meerschweinchenrasse
und zum ersten Mal in Paris
vorgestellt worden sein.
Ein ausgestopftes Exemplar ist aus
dem Jahre 1880 bekannt.
Peruaner haben lange, feine, dichte und seidig glänzende Haare.
Diese können, aufgewickelt auf
Papilloten speziell für Ausstellungen bis zu
50 cm lang sein. Im Normalfall nutzen sie sich jedoch durch Abschleifen auf dem Boden ab und sind dann noch 13 bis 18 cm lang.
Nach deutschen Standard ist
eine gleichmäßige, bodenlange Behaarung wünschenswert ausgehend von einem Mittelscheitel. An der Hinterhand befinden sich zwei Wirbel, dadurch wirken Sie etwas überbaut. Ein weiterer Wirbel befindet sich auf dem Kopf zwischen Ohren und Augen, so dass das nach vorn wachsende Haar wie eine Ponyfrisur wirkt, die über das Gesicht fällt.


Sheltie

Es ist ein naher Verwandter des Peruaners.
Erst 1973 wurde es in den englischen Standard aufgenommen. Im Gegensatz zum Peruaner wird das lange, seidige und dichte Fell ohne Scheitel getragen. Im Gesicht sind die Haare sehr kurz und beginnen im Ohrbereich länger zu werden,
so dass es wie eine Mähne über die Schultern fällt. Anders als beim Peruaner weist ein
Sheltie-Meerschweinchen
keinerlei Wirbel auf.


Mohair

Es hat langes, gelocktes Fell welches durch mehrere Körperwirbel recht “wild” vom Körper absteht. Das Mohair gehört zu meinen Lieblingen, da es so witzig und frech wirkt.
Auch dem Mohair bekommt zu viel Wärme nicht. Durch das lange, dichte Fell kann es leicht einen
Hitzestau bekommen. Es ist ratsam dem Tier bei großer Wärme zumindest die Haare an der Hinterhand zu stutzen.


Angora

Ein Langhaarmeeri mit einigen
Wirbeln über den ganzen Körper
verteilt.Im Prinzip ist es ein
Rosettenmeeri mit langen Haaren.


Lunkarya
Ist eine Langhaarrasse, mit dem selben dominanten Kraushaarfaktor
wie das Curly. Es hat ein sehr sehr harsches Fell, sonst ist es kein
richtiges Lunkarya. Man kann diese Fellart in Sheltie oder Coronet reinkreuzen.
Am besten sieht es mit eine Peruaner aus. Die meisten Lunkarya´s haben
einen Peruanerwirbel.Um die Harschefellqualität zu erhalten,sollte man nur Lunkarya mit Lunkarya verpaaren. Sonst wird das Fell immer weicher. Nie mit einem Alpaka, Texel oder Merino kreuzen!!!
Und niemals mit den Rex-Genträgern verpaaren. Zuerst sehen die Baby´s gleich aus, man kann sie nicht unterscheiden.
Dieses neue Kraushaar-Gen traten zum ersten mal in den 80er Jahre auf.
Es war bei den Geschwister Annica und Monica Lundqvist in Stockholm/ Schweden.
Der Name Lunkarya wird “Lunkriia“ ausgesprochen.

www.knopfaugen.de.vu

Sheba Mini Yak

Diese Rasse kommt aus Australien.Wynne Eecen kreutze damals in den 70er ein australisches Sheltie mit ein australischen Rosette. Es ist ein Meerschweinchen mit wilden Wirbel entstanden. Das Fell ist bodenlang, derbe und fällt glänzend in allen Richtungen. Bei so ein großes und kräftiges Tier sollte der Backenbart und der Pony nicht fehlen. Die Shebas sollten ein mal am Tag gebürstet werden. So wird das Verknoten des Fells verhindert. Bei dieser Rasse sind eigendlich alle Farben möglich. Auch in Satin! Was leider nichts bringen soll, weil das Fell sehr grob sein soll.



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